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Vielfältig sind die Fetisch-Formen, aus
denen Frau und Mann den ultimativen, sexuellen Kick beziehen können.
Gleichwohl gilt: Nylon-, Lack- und Leder-Fetischisten fällt
es wesentlich leichter über ihren Fetisch zu sprechen als etwa
Damenwäsche- oder Windelträgern.
Der erotik.de Reporter Andreas hat das "Latexdirndl"
Tina in München besucht:
Tina jedenfalls macht keinen Hehl aus ihrer Leidenschaft
für Latex. Die aus Hamburg stammende Blondine genießt
es, mit Latex-Outfit über die Leopoldstraße durch Schwabing
zu flanieren und die Blicke auf sich und ihren in Latex gehüllten
Körper zu ziehen. „Wenn ich richtig aufgemacht
bin, ist das keinem egal“, erzählt
sie und ein hintergründiges Lächeln umspielt ihre Mundwinkel.
Man
braucht sie nur anzusehen, um sich ohne weiteres vorstellen zu können,
wie sich das Publikum in den Straßen-Cafes und Kneipen die
Hälse verrenkt, wenn sie vorbeischreitet. Bewundernde Männerblicke
folgen ihr und signalisieren Begierde. Deren Ehefrauen oder Freundinnen
indes haben dafür nur wenig Verständnis und empören
sich über die Aufmachung des sexy Blickfangs in schwarzem Latex.
Die
blonde Wahlmünchenerin hat ihre eigene Meinung über diese
Reaktionen. „Na klar gucken mir die Typen hinterher und das
ist ja auch in Ordnung so“, aber dass andere Frauen sie als
Straßenmädchen wahrnehmen, gefällt ihr überhaupt
nicht.
„Vielleicht würden sie ja auch gerne so rumlaufen wie
ich, aber möglicherweise trauen sie sich nicht“, sucht
sie nach einer Erklärung für die ihr von mancher Frau
entgegengebrachte Ablehnung.
Tina weiß, wie ihr Outfit auf Männer wirkt und spricht
auch gerne darüber. „Natürlich habe ich immer schon
gerne Nylons und High-Heels getragen“, erinnert sie sich daran,
wie alles begann. „Irgendwann bin ich dann in einen
Sex-Shop rein und habe mir meine ersten Latex-Klamotten gekauft.“
Doch
bis sie ihren Faible für Lack und Latex in der Öffentlichkeit
zeigte, brauchte sie etwas Zeit. Zuerst reichte es ihr, dass sie
sich selbst ausgesprochen gut gefiel und auch ihr Partner von dem
neuen Glanz mehr als nur angetan war.
Doch je mehr Latex-Textilien Tina ihr eigen nannte, umso größer
auch der Wunsch, sich mal in Latex in der Öffentlichkeit zu
zeigen.
Erst auf Szene-Partys, dann im ganz normalen Straßenbild
– irgendwann nahm sie all ihren Mut zusammen und ging in Latex
und allem drum und dran nach draußen.
Die Blicke gaben ihr recht. Verstecken muss sie
sich nicht. Tinas Figur lässt sich als ideal bezeichnen und
das muss auch so sein.
„Denn ein hauteng sitzendes Latexkleid bringt selbst das
kleinste Fettpölsterchen gnadenlos unvorteilhaft zur Geltung“,
sagt die kesse Tina. Doch nicht nur das: „Wenn das da irgendwo
zwickt und zwackt, hältst Du das nicht lange aus und es kann
sehr unangenehm werden“, warnt die Latex-Fetischistin. Wer
Tipps und Tricks zum Thema Latex braucht,
ist bei ihr an der richtigen Adresse.
Unter
der Adresse www.latexdirndl.de
steht sie Latex-Interessierten mit hilfreichen Hinweisen zur Seite.
Erstens ist Latex nicht gleich Latex. Zweitens
muss man das empfindliche Material pflegen. Drittens bedarf es schon
einiger Vorkehrungen, um möglichst reibungslos in einen Catsuit
aus Latex gleiten zu können.
Die Blondine weiß das Internet schon seit längerem zu
schätzen. „Das Internet macht heute vieles einfacher“,
betont Tina und berichtet davon, wie sie ihren Partner beim
Chat kennengelernt hat. Schnell war ihr klar, dass ihre
Latex-Leidenschaft bei ihm für Inspiration
statt für Irritation sorgen würde.
Also
entstand die Idee einer eigenen Homepage, und weil Tina sich nicht
nur mit großen Reden zufrieden gibt, ließ sie den Worten
gleich Taten folgen. Das Ergebnis ihrer Arbeit ist auf der Homepage
namens „latexdirndl.de“ zu bewundern. Denn nicht etwa
Folkloristisches aus dem Alpenvorland gibt es dort zu bestaunen,
sondern Erotikfotos der Frau, für die „Latex
ein ganz besonderer Stoff“ ist.
Wer auf Latex steht und mehr sehen will als Trinity in dem Film
„Die Matrix“ zeigt, ist bei Latexdirndl.de
richtig. Im öffentlich zugänglichen Bereich präsentiert
sich Tina aus München in den unterschiedlichsten
Kostümen und Szenen.
Ob als Nonne oder gefangengehaltene Lustzofe – Tina macht
stets eine gute Figur. Und wer mehr sehen will, für den bietet
sie halt den geschlossenen Bereich auf ihrer Homepage. „Schließlich
muss man ja auch auf den Schutz der Jugend achten“, betont
die Homepage-Betreiberin mit einem vielversprechenden Lächeln.
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